Steuern bei Gründungen von Startups

Startups sind durch Innovation und Kreativität gekennzeichnet. Leider haben die Politiker nur wenig gewagt. So ist es nun so, dass Deutschland eine neue Gründerzeit braucht. Mit einem Aufbruch in eine neue Zeit ist diese Aussage leider noch nicht verbunden.

In Deutschland muss man mutig sein, um ein Unternehmen zu gründen. Dies hat auch damit was zu tun, dass die Bundesregierung das Thema innovative Gründungen zu lange hat schleifen lassen. Schlimmer ist noch, dass die Gründerszene durch die Besteuerung von Wagniskapital massiv beunruhigt wurde.

Positiv ist aber, dass das Kabinett die schädlichen Besteuerungen bei der Veräußerung von Firmenanteilen vom Tisch bringen möchte.

Allerdings werden die Finanzierungsbedingungen von Gründern nicht nachhaltig verbessert. Sie bleiben auf dem Status Quo von Schäubles Investmentsteuergesetzreform. Es fehlt also nach wie vor ein Wagniskapitalmarkt, der leistungsfähig ist.

Startups in der privaten Finanzierung stärken

Besonders innovativ ist es nicht, diese Probleme mit mehr Förderprogrammen und Zuschüssen zu bewältigen. Es ist vor allem auch sehr teuer. Sehr innovativ wäre es aber, wenn man einen Verlustübertrag bei Sekundär-Investoren ermöglicht. Dies bedeutet, dass nach der ersten Gründungsphase Nach-Investoren gewonnen werden müssen. Dazu müssten die Investoren aber die Verluste steuerlich mitübernehmen.

Geschäftsführer brauchen Rechtssicherheit

Innovativ wäre es, wenn eine Rechtssicherheit geschaffen werden könnte, was die Befreiung von Sozialbeiträgen angeht. So sollten die Geschäftsführer von den Sozialbeiträgen freigestellt werden, welche mindestens zehn Prozent der Anteile am Unternehmen besitzen.

Derzeit ist ein Geschäftsführer nur dann von den Beiträgen befreit, wenn er die Stimmenmehrheit besitzt. Weiterhin werden Teamgründungen gegenüber Einzelgründungen benachteiligt. Wenn zum Beispiel 4 Personen sich dazu entscheiden eine GmbH zu gründen und dabei 25 Prozent der Anteile halten, dann können sie im Gegensatz zu einem einzelnen Gründer nicht von den Sozialbeiträgen befreit werden. Dies entspricht leider nicht immer der Realität. In diesem Fall muss die gesetzliche Regelung den Umständen in der Praxis angepasst werden.

Wie sieht es mit den Steuern aus?

Sicherlich wird ein Startup sich mit den steuerlichen Fragen auseinandergesetzt haben. Jedoch ist die Besteuerung im Fall Unternehmensgründung schwieriger. Als einzelne Person wird man nicht das Wissen haben, um sich mit den steuerrechtlichen Aspekten auseinanderzusetzen. Um Zeit zu sparen, sollte man einen Steuerberater in Deutschland fragen wie es denn mit den steuerlichen Gegebenheiten aussieht. Ein Steuerberater kann einleuchtende Antworten geben und den Firmengründern helfen stets legal zu handeln und dabei noch viel Geld zu sparen. Wer sich von Anfang einen kompetenten Steuerberater an die Seite holt, der ist auf der sicheren Seite.